Warum nur so unfreundlich…? Shitstorm-Edition

Warum nur so unfreundlich...? Shitstorm-Edition 1

Warnung: Dieser Text ist ziemlich lang und wer lange Texte nicht mag, der sollte ihn nicht lesen. ;)

Damals war alles besser…. oder nicht?

Es ist nun einige Jahre her, seit ich das erste Wort auf meinem allerersten Blog geschrieben habe. Früher wurde das Bloggen als Mittel zum Zweck verwendet, um seinen Tag Revue passieren zu lassen, Gleichgesinnte zu finden oder einfach mit fremden Menschen aus aller Welt zu kommunizieren.

Derweil hat man sich am Designen des eigenen Layouts versucht und hier und da Bilder online gestellt, an denen man Gefallen gefunden hat und damit eigentlich gleichzeitig auf das Urheberrecht geschissen hat. Es war in den allermeisten Fällen nie böse gemeint, da man es einfach schön fand und überhaupt das ganze Thema, um das Bloggen war ja auch wirklich Neuland für uns alle. Und ja ich reite auf diesen Ausspruch Merkels echt gerne rum, wer ihr den in den Mund gelegt hat, der lebte bisher hinterm Mond gleich links… -.-‘

Für die Politiker stellt sich das Internet zwar immer noch als Neuland dar, doch gibt es schon einige Gruppen, die sich beruflich weiterentwickelt haben, zusammen mit der Internetentwicklung. Die Bloggerszene geht nun mehr in die Richtung Business. Gefühlt jeder versucht Fuß zu fassen in der Bloggerwelt und will mitspielen bei den ganz Großen. Das hat mitunter Nebenwirkungen in die Bloggerwelt mit reingebracht, wie z.B. das Konkurrenzdenken vieler Blogger in bestimmten Blognischen, keine “Einfach-so-Verlinken-weil-ich-dich-mag”-Links, so wie Diskussionen mit diversen unreifen Kommentaren, wo ich manchmal denke, dass da in der Erziehung echt was falsch gelaufen sein muss.
Aber um ehrlich zu sein, finde ich die Entwicklung, in die es geht, nicht unbedingt schlecht. Es hat nichtsdestotrotz neue, vor allem berufliche, Wege geebnet und dem geschriebenen Wort mehr Wichtigkeit verliehen. Mitunter können einige Blogger ihre Meinung so eloquent ausdrücken, dass ich richtig neidisch werde. Denn manchmal fühle ich mich nicht dem gewachsen, was ich sagen will und dann kommt es nicht so raus, wie ich es im Kopf durchgespielt habe. Daran versuche ich aber kontinuierlich zu arbeiten.

Shitstorm: der ganz normale Wahnsinn!

Apropos Meinungen. Es gibt ja da draußen zuhauf an Meinungen über Dieses oder Jenes und vor allem bei sehr polarisierenden Themen werden diese mal mehr, mal weniger freundlich rumgereicht. So genannte Shitstorms sind ja derzeit gefühlt an der Tagesordnung. Vor allem solche Themen, die an dem Konstrukt der Gesellschaft rütteln, haben heftige Windfürze zur Folge, die aber normalerweise zu keinen großen Veränderungen in der Gesellschaft an sich führen. Das Wort “Shitstorm” an sich ist für mich auch eher negativ behaftet, da ja eigentlich nur die negative Meinung zu einem beliebigen Thema kundgetan wird. Heißt: Du wirfst eigentlich nur Scheiße um dich, aber nicht alleine, sondern mit einem Großteil der Bevölkerung. Denn meckern lässt sich immer noch am besten in der Gruppe…
Ich selbst habe auch bei solchen Shitstorms mitgewirkt, meist über Twitter, zu bestimmten Themen, die mich selber oder welche aus meiner Familie betrafen. Dennoch denke ich vorher nach, wie ich das, was ich sagen will, bevor ich es schreibe, ausdrücken soll.

Folgende Beispiele:

#nainablabla – Naina hatte einen Tweet auf Twitter verfasst, der mich sehr an meine Zeit, als ich aus dem heimischen Nest ausgezogen war, erinnerte und wie ich mich damals gefühlt hatte. Nämlich ratlos.

Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ‘ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.

— Naina (@nainablabla) 10. Januar 2015

Es erinnerte mich außerdem an diese Frage, die ich während meiner Schulzeit oft hatte – Wofür brauche ich das überhaupt?!
Heute weiß ich, dass es im jetzigen Schulsystem eigentlich nur darum geht Allgemeinwissen zu vermitteln und die verschiedensten Fächer in die jungen Köpfe reinzupressen. Deswegen kann ich nachvollziehen, dass viele Familien nach Alternativen suchen zum jetzigen Bildungssystem, sogar eigene Schulen gründen. Weil der Leistungsdruck immer größer wird, die Kinder weniger Kind sein dürfen.
Aber es ist nicht unbedingt die Schuld der Bildung, sondern der Gesellschaft, so wie der ökonomischen Entwicklung unserer globalisierten Welt, die dazu führt, dass wir immer besser werden müssen, um gesehen zu werden.
Dieser Tweet hat mir einen Denkanstoß gegeben und vielen anderen auch, ging sogar durchs Fernsehen, aber danach, wie ich erst vor kurzem erfahren hatte, gings dann bergab mit der Laune. Wie ein Schwarm haben sich wohl dann irgendwann die Leute gedacht die Urheberin dieses Tweets fertig zu machen. Das ging dann wohl zu weit, denn Naina hat ihren Twitteraccount gelöscht. Aufgrund des medialen Interesses gab es wohl ein paar zu viel an Neidern.

Warum nur so unfreundlich...? Shitstorm-Edition 2
Tabu brechen

Tabu brechen

Das finde ich echt schlimm, dass man dann sich profilieren muss und es so drauf anlegt, jemanden in den Dreck zu ziehen, weil er ach so eine schlimme Meinung kundgetan hat. Man kann es übertreiben. Aber das ist leider nicht zum ersten Mal geschehen.

#regrettingmotherhood –  Neuestes Thema geht um das Bereuen der Mutterschaft. Ausgelöst durch eine Studie, in der Frauen bekennen, ihre Mutterschaft zu bereuen. Ich habe die ersten Berichte auf, vor allem auf Mami-Blogs, schon gelesen, die das überhaupt nicht verstehen können. Die Gesellschaft tut sich mal wieder schwer. Wie immer bei solchen Sachen.
Meine Meinung dazu: Sie dürfen (wobei ich ihnen keine Erlaubnis hierfür geben muss), sie sollen (denn es sind ja Gefühle… was soll man dagegen denn schon machen), sie sollen können, ohne von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden oder von ihr drangsaliert, dass sie sich doch bitte anzupassen haben. Das gleiche kann man auch mit Abtreibung handhaben, jede Frau hat das Recht abzutreiben. Wenn nicht, dann sind wir immer noch im Mittelalter und ich weiß nichts davon.
Deswegen liebe Leute, die das nicht verstehen können und auch nicht wollen, wenn ihr eure Meinung dazu schon kundtun wollt, dann bitte auf höfliche und angemessene Weise. Mehr verlang ich nicht und trotzdem scheint es für viele all zu schwer zu sein, das umzusetzen.

Warum nur so unfreundlich...? Shitstorm-Edition 3
Shitstorm

Shitstorm

Warum nur so unfreundlich, wenn es auch anders geht. Man muss keine Angst haben, dass die ganze heile Welt zusammenbricht, nur weil eine Person nicht das macht/denkt, wie die anderen. Das Miteinander ist wichtig, warum gestalten wir es uns nur so schwierig?
Die fremde Person ist am Ende nichts mehr oder weniger als ein Mensch, der Gefühle und auch Ängste hat. Die Ängste erschweren uns das Miteinander und das muss nicht sein. Stellt euch euren Ängsten entgegen und habt den Mut eure Meinung kundzutun!

Warum also so unfreundlich?

18 Antworten zu “Warum nur so unfreundlich…? Shitstorm-Edition”

  1. ach dieses konkurrenzdenken find ich voll doof :D ich seh das so „Sharing is caring“ wenn ich einen blog sehr gut finde, wird der meinerseits auch geteilt. ich finde davon lebt das bloggen auch. schade dass das soviel realisieren.
    und btw finde ich dieses regreting motherhood ganz toll. ich bin in meinen augen noch zu jung um über kinder zu reden, aber diese frauen haben einfach mut so offen zu sprechen. das macht sie nicht zu schlechteren müttern in meinen augen. und auch finde ich dass niemand darüber urteilen darf , auch nicht diese elitären mami-blogs ôô

    liebe grüße Hydrogenperoxid – Lifestyle Blog

  2. #sharingissexy gilt bei mir aufFacebook, auch auf meiner FB-Blogseite. „Wer schreibt der bleibt“ gilt wohl im Netz (da sowieso, weil ja nichts gelöscht wid sondern in den Tiefen des Internetuniversums auf ewig vor sich hin schlummert) und ein erkennbarere Mehrwert für jeden Leser soll schon noch da sein außer meiner eigenen Schreibe. Darum wird alles Gute verlinkt und geteilt, damit auch andere etwas davon haben.

    Ich hab das bloggertypische „ich verlink dich nur wenn du….“ eh nie verstanden. Vermutlich weil ich über den Tellerrand gucke und mir unsere Nachbarn anschaue, bei denen das völlig normaler Bloggeralltag ist. Und alle haben etwas davon und keinem ist Reichweite genommen, ganz im Gegenteil.
    Sollten mehr so denken. ^_^ Es würde der Bloggosphäre hier verdammt gut tun.

    Alles Liebe, Eva

  3. Ich finde die Entwicklung in der Blogger Szene und auch im www allgemein sehr traurig. Ich selbst wurde auch schon „Opfer“ von Neid und Missgunst. Aber ich gehöre zum Glück zu den Menschen, die das mit einem Lächeln abtun. Aber nicht jeder kann damit locker umgehen und ich glaube einigen ist es gar nicht bewusst, was sie mit so einem Shitstorm bei der betreffenden Person auslösen können. Ich selbst vertrete auch das miteinander statt gegeneinander und dieses Thema hatten wir auch an unserem Blogger Treffen als Aufhänger. Viele müssen erstmal lernen, dass man miteinander viel mehr erreichen kann. Liebe Grüße Belinda

  4. Bei Geld hört halt die Freundschaft auf.
    Oder so…

    Wie auch immer…

    In meinen Augen ist die Entwicklung der letzten Monate der Bloggerszene nicht gut zu heißen. Deswegen distanziere ich mich etwas von diesen ganzen „Bloggertipps“, „Bloggergruppen/foren“ ect. Mach nur bei einer Handvoll davon mit (Wie halt Commentlovin, weil ich davon einen Mehrwert hab, wie neue Blogs zu finden ;))

    Das Konkurrenzdenken wird denke ich aber nie verschwinden: Kinder werden schon so rangezogen ;)

    Ich verlinke relativ wenig, gestehe ich. Ich retweete auch nur wenig – weil es für mich halt wenig interessantes gibt, was es zum sharen gibt ;) Außerdem bin ich eher ein „Netzwerker“ hinter den Kulissen und helfe Bloggern gerne mit HTML/CSS/Wordpress aus (Davon haben beide Seite mehr :D)

    Gruß

  5. Huhu liebes Schäfchen,
    ich war auch eher ein Fan von den „früheren Zeiten“. Ich bin da aber immer noch so. Ich verlinke wen ich mag und gut finde, nicht dafür, dass ich auf irgendeinem eeeewig langem Bloroll verlinkt bin. Und dann gibts ja noch die schöne, ein Herz für Blogger Aktion, die ich immer mal wieder mache.
    Ich würde mich freuen, wenn wieder mehr Blogger_innen diese Mentalität übernehmen würden.

    Danke für die Text,
    Liebe Grüße

  6. […] zum Thema „Bloggen“ hat sich das Mützenschaf unter „Warum nur so unfreundlich?“ geäußert. Auch wenn der Text mit einem „früher war alles besser“-Abschnitt anfängt, lohnt […]

  7. Hey…
    Ich bin über Arne auf deinen Artikel gestoßen. Deine Sichtweise gefällt mir sehr. Ich bin nicht lang genug dabei um eine Entwicklung in der Bloggerszene beurteilen zu können, aber als Neuling kann ich sagen, nehme ich die Szene als doch umkämpft wahr.

    Ich habe lange Jahre bei einem Verlag gearbeitet, da geht es um Marktanteile, Konkurrenzbeobachtung, Positionierung. Die Blogosphäre nehme ich ganz ähnlich wahr. Den teils doch harten (sehe ich genauso) Ton interpretiere ich als Abgrenzung von der Masse, ich finde es driftet bei manchen ins Reißerische ab, das mag ich nicht so. Wobei man hier unterscheiden muss, es gibt Blogger, die generell etwas härter formulieren und es gibt die, die die Sprache bewusst wählen. Ich unterstelle mal, da geht es um Aufmerksamkeit.

    Ich bin eh ein toleranter Mensch – to live and let live.

    Liebe Grüße, Bee

  8. Deinen Artikel finde ich wirklich sehr interessant geschrieben und beinhaltet großteils auch meine Gedankengänge. Das Problem ist, denke ich, dass jeder auf irgendeine Art und Weise herausstechen will und wenn man dazu keine Kritik verkraftet, geht man da schnell unter. Allerdings muss gesagt sein, dass es auch gelernt werden muss, richtig Kritik zu verfassen. Die meisten schimpfen ja einfach darauf los und reden alles schlecht, was man so schlecht reden kann. Das ist der falsche Weg, finde ich. Mit solchen Dingen „muss“ man klar kommen, wenn man einen Blog im Internet haben will und man darf sich einfach nicht die Lust am Bloggen nur durch solche Aussagen nehmen lassen. Meiner Meinung nach würde sich vieles ändern, wenn der Kritiker einfach nur einen freundlicheren Ton aufgreift, sowohl positive als auch negative Dinge zur Kritik stellt. Und als Blogger, der die Kritik bekommt, muss man einfach lernen, vieles nicht ZU ernst zu nehmen.

    Liebe Grüße
    Dani

  9. Das hast du sehr schön zusammengefasst. Ich kann dieses Konkurrenzdenken auch nicht nachvollziehen. Es scheint mir das viele denken das man ihnen etwas wegnimmt oder etwas verliert, wenn man auf andere gute Artikel verweist.
    Zu dem unfreundlichen: Ich weiß nicht ob wirklich alles immer unfreudlich gemeint ist. Schreiben ist noch mal was anderes wie mit einem persönlich sprechen und ich denke das man da auch schnell etwas in den falschen Hals bekommen kann. Nicht immer, ich denke es kann aber passieren.
    Ich denke aber jeder sollte seine eigene Meinung vertreten dürfen, ohne dafür an den Pranger gestellt zu werden. Menschen sind nun mal unterschiedlich und das ist ja auch gut so.

  10. Schöner Artikel!

    Ein Problem in der Netzwelt ist es, das bei vielen die Toleranz da aufhört, wo die eigene Meinung endet.

    Man muss ja eine abweichende Meinung nicht gut finden und trotzdem den Menschen hinter der Meinung respektieren. Und gerade dieser fehlende Respekt, das Herabwürdigen einer anderen Meinung lässt es oft eskalieren und fies werden.

    Im Gegenzug ist das Missionieren, das fast schon krankhafte Aufdrängen der eigenen Sichtweise auch ein Problem der Netzgemeinde.

    Alles zusammen trägt dann Früchte, in der Art, wie Du sie hier beschrieben hast.

    LG Thomas

  11. Ich find Vernetzung auch mega-wichtig und bin ganz froh, dass das – zumindest im Foodbereich – eigentlich ganz gut klappt :)
    Wenn ich einen Beitrag super finde, teil ich den auch wahnsinnig gerne.
    Liebe Grüße
    Dila

  12. Ich diskutiere mit Begeisterung und gerne auch Stundenlang, auch gerne mit jemanden der eine ganz gegensätzliche Meinung zu meiner eigenen vertritt. ABER immer nur so lange das ganze sachlich und auf einer höfflichen ebene bleibt, ich bin der Meinung man kann hervorragende Diskussionen führen an der alle beteiligten spaß haben, aber eben nur mit Respekt voreinander. Diesen Respekt vermisse ich im Netz oft, da wird schnell auf einem niedrigen Niveau diskutiert, das ist schade.

    Zu der Entwicklung das Bloggen sich zu einem Business entwickelt.
    Ich finde diese Entwicklung nicht schlecht, ich denke das bietet viele neue möglichkeiten. Leider bringt das natürlich auch Konkurrenz und Neid, aber ich finde man sollte nicht vergessen das es auch tatsächlich noch Freizeit Blogger gibt die kein Interesse daran haben mit ihrem Blog Geld zu verdienen.

    LG Jenny ^^

  13. Ich lese immer wieder von der Bloggerkonkurrenz, bisher aber habe ich es noch nicht selbst miterleben müssen. Neid und Missgunst gibt es wirklich zuhauf, nur verstehe ich es nicht. Es kommt wirklich darauf an, dass man sich selbst treu bleibt.

    lg nancy

  14. Ich stimme dir zu, bei dem was du schreibst. Schade, dass heute trotz Freiheit im Netz alles viel intoleranter ist und man sich genau überlegen muss, was man wie schreibt, weil es ungeheure Kreise ziehen kann.
    In den Anfangszeiten von Blogs & Co war ich selbst noch nicht online, kann mir aber vorstellen, dass es ein „schönerer Ort“ war, eingeschworener und von der Allgemeinheit unbeobachteter…

    LG, OktoberKind :-)

  15. Hallo,

    selbst ist es mir noch nicht passiert, wobei ich auch noch nicht lange am Bloggen bin, habe aber auch schon einiges nebenher mitbekommen. Leider :(
    Wo Menschen sind, ist auch Neid! Ich sehe immer öfter, das viele plötzlich anfangen zu bloggen, da sie meinen alles gratis und nachgeschickt zu bekommen und meckern dann bei anderen weil sie nie eine Zusage bekommen. Wenn ich Blogs oder Berichte finde, die mich ansprechen, dann teile ich diese natürlich auch, denn es gibt sicher viele, denen er auch gefallen würde oder die danach gesucht haben.
    Ich hoffe nie in so einer Situation zu sein, ich wüsste nicht wie ich damit umgehen soll oder darauf reagiere.
    lg Tanja

  16. Blogger, „normale“ User, Menschen. Wir sind nun mal so. Wir wollen besser sein als andere (oder uns zumindest so fühlen), wir wollen immer vorne sein. Wir wollen wollen wollen! Wäre das nicht so, würden wir nicht im umwelt-, klima-, lebenszerstörenden Turbokapitalismus leben.
    Vielleicht kriegen wir noch die Kurve, sind lieb zueinander, sorgen füreinander und gestallten so eine bessere Welt. Auch wenn es nur ein paar Worte sind, solche Beiträge regen zum Nachdenken an.
    Danke dafür!
    Marc

  17. Diesen Absolutismus und das Verteidigen der eigenen Meinung bis aufs virtuelle Messer scheint mir generell ein Netzproblem zu sein. Ich staune auch immer wieder, wie in Gruppen, Foren oder auch auf twitter rumgehackt und durch den Kakao gezogen wird. Die Intoleranz scheint größer zu werden, wir bewegen uns wohl tatsächlich wieder zurück und wer eine andere Meinung vertritt, wird öffentlich virtuell hingerichtet. So zumindest empfinde ich das bei so manchem Shitstorm und wundere mich gar sehr, wie auch vermeintlich gebildete Menschen auf einmal zu Hyänen werden.
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

  18. Ich stimme dir in allen Punkten zu. Aus der Schulzeit habe ich nicht wirklich viel mit genommen, dass ich auch wirklich brauchen kann. Shitstorms gibts derzeit an jeder Ecke und Blogger scheinen irgendwie unfreundlicher zu werden. Entweder man gehört in die Elite Gruppe des Bloggersmit dem man gerade zu tun hat, oder man wird angemacht, nicht verlinkt, nicht wahrgenommen und was weiß ich sonst noch.

    Sehr traurig eigentlich, da wir Blogger uns doch gegenseitig unterstützen sollten. Oder nicht? Wäre es nicht sinnvoll, sich zu vernetzen? Leser eventuell zu teilen? Ich seh das jedenfalls so… Keine Ahnung warum. Vielleicht bin ich auch diejenige die Falsch liegt. Wer weiß…

    Lg Anna